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Daniel Weickel ist Tourismusleiter der Region Kochel am See und Walchensee in den Bayerischen Alpen – einer der schönsten und gleichzeitig eine sehr vielbesuchte Landschaft in Oberbayern. Der Green Monarch Award in der Kategorie Personality wäre für ihn keine Einzelauszeichnung. Er wäre eine Bühne – ein Beweis, dass Einzelpersonen in kleinen Destinationen den Unterschied machen können. Dass leise Ideen laut werden können.
Seine Überzeugung ist denkbar einfach: Nachhaltigkeit beginnt mit Gesprächen – mit Gästen, Einheimischen, Leistungsträgern, u.v.m. Und zwar auf Augenhöhe. Mit Haltung. Mit Geduld. Vorausschauend.
In einer Region, wo beeindruckende Alpenlandschaft für manche nur noch als Social-Media-Kulisse und Outdoorspielplatz dient, erinnert Daniel täglich an eine grundlegende Wahrheit: Die Natur ist alles andere als reiner Erholungsraum. Sie ist Lebensgrundlage.
Sein Ansatz: Sensibilisierung vor Regulierung. Mit Kampagnen wie „Naturschutz beginnt mit dir" und „gern.sauber.bleiben", einem eigenen Podcast, dem Achtsamkeitsangebot „Entdecke-Dich-Momente" und dem König-der-Berge-Erlebnis zeigt er: Nachhaltigkeit und Identität schließen sich nicht aus – sie bedingen einander.
Er erhebt keinen Anspruch auf Perfektion oder Vorbildrolle, gilt dennoch als Vorreiter der Bayerischen Tourismusbranche. "Ich bin sicher kein perfektes Vorbild", sagt er. „Aber wir sind auf dem Weg – wie viele andere auch. Und wir tun, was wir können, auch ohne grosses Budget oder personelle Ressourcen." Diese Ehrlichkeit ist selbst eine Form von Führung.
Seine tiefe Überzeugung: Auch kleine Destinationen können Blaupause sein. Was am Kochelsee funktioniert, kann anderswo inspirieren. Nachhaltigkeit ist kein Luxus – sie ist die einzige echte Zukunftsoption.
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